Mein Europa heißt Zukunft

Mein Europa ist ein Europa das mit erhobenem Kopf nach vorne blickt. Statt nur auf Erfolge der Vergangenheit zu schauen und nur im Klein-Klein der aktuellen Probleme zu verharren, baut mein Europa jetzt schon die Welt 2050 – und dazu braucht es einen Plan.

 

Die Zukunft gibts nicht für lau
Wir alle wissen, dass es die Zukunft nicht für lau gibt. Austeritätspolitik ist nicht einmal eine Antwort auf die Fehler der Vergangenheit. Wer Zukunft will, muss auch in sie investieren. Egal ob in Infrastruktur, Bildung, Energie, Forschung, Gesundheit oder irgendetwas anderes. Wir müssen alle zusammen geld für die Zukunft in die Hand nehmen. Davor darf sich auch niemand drücken dürfen oder können. Deswegen geht es uns auch alle an, wenn Menschen und Firmen Steuern hinterziehen, vermeiden oder gestalten. Damit muss Schluß sein.
Die Wirtschaft von morgen
Wer Zukunft gestalten will, muss aber auch wissen, was uns bevorsteht. Die Wirtschaft und unsere Gesellschaft sind immer im wandel begriffen. Digitalisierung und weitere Globalisierung sind hier die Megatrends. Mein Europa gestaltet beide, nutzt die Chancen der Digitalisierung, duckt sich nicht vor Techgiganten weg (auch nicht steuerlich) und schützt zugleich die Menschen in Europa vor den negativen Folgen der Globalisierung.
Ohne Klima keine Zukunft
Aber auch das Klima ist im Wandel. Mein Europa ist Vorreiter im Kampf gegen den Klimawandel und bleibt das auch. Das heißt nicht nur, einfach weitermachen wie bisher, sondern eine Schippe drauflegen. Erneuerbare in Strom, Wärme und Verkehr sind genauso wichtig, wie bessere Gebäude und eine effiziente Industrie. Gelingen wird uns das aber alles nur, wenn wir aufhören in Silos zu denken. Abwärmenutzung aus der Industrie, eMobility und Großspeicher sind nur ein paar Beispiele, wie man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Dann bieten sich in einer klimaneutralen Wirtschaft 2050 auch eine Vielzahl an Chancen für uns alle. Ein wichtiger Punkt: Wir brauchen auch den europäischen Atomausstieg.
Strukturwandel
Neben den vielen Chancen, die sich durch den Kampf gegen den Klimawandel und die Wirtschaft von morgen bieten, gibt es aber natürlich auch Risiken. Ganze Regionen sind vom Strukturwandel betroffen. Wir dürfen nicht bis morgen warten, sondern müssen heute anpacken. Europa hat die nötige Kraft, um all diese Regionen und die Menschen vor Ort im Wandel zu begleiten. Die Just Transition Platform ist ein erster Schritt – aber mein Europa macht wirkliche Pläne und zögert auch nicht bei der Förderung der Umsetzung.
Mobil nach vorn
Egal ob bei digitalem, Klima- oder Strukturwandel: Mobilität spielt eine große Rolle. Die Europäische Union muss die Weiterentwicklung, gerade der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur also der Schiene befördern. Regionen im Wandel sind dabei genauso im besonderen Fokus, wie Regionen im Herzen europäischer Verkehrswege. Hier müssen neue Verbindungen und Alternativen geschaffen werden.